Übersicht

Vorgehensweise

Strukturiertes Vorgehen für Analyse, Datenmigration, HL7-Integration, Wiederherstellung und Betriebsübergabe.

Vorgehensweise

Komplexe Projekte strukturiert beherrschbar machen

Datenmigrations- und Integrationsprojekte scheitern selten an einem einzelnen technischen Detail. Kritisch sind meist unklare Datenbestände, fehlende Verantwortlichkeiten, unvollständige Tests, nicht dokumentierte Sonderfälle oder ein Cutover ohne belastbaren Rückfallweg.

Deshalb erfolgt die Arbeit in nachvollziehbaren Phasen. Der konkrete Zuschnitt richtet sich nach Projektgröße, Datenarten, Zielsystem, Zeitfenster und Sicherheitsanforderungen.


1. Erstklärung und Auftragsabgrenzung

Zu Beginn werden Ausgangslage, Ziele, Systeme, Ansprechpartner, Verantwortlichkeiten und Rahmenbedingungen geklärt.

Dazu gehören insbesondere:


2. Bestandsaufnahme und Datensicherung

Im nächsten Schritt werden die relevanten Datenquellen technisch erfasst und gesichert.

Je nach Projekt kann dies Datenbanken, Exporte, Dateien, Archive, Datenträger, Backups, Schnittstellenkonfigurationen und Infrastrukturkomponenten umfassen.

Ziel ist ein belastbares Dateninventar: Was ist vorhanden? Wo liegt es? Welche Beziehungen bestehen? Welche Risiken oder Lücken sind erkennbar?


3. Analyse, Mapping und Konzept

Auf Basis der Bestandsaufnahme entstehen die fachlichen und technischen Regeln für die weitere Arbeit.

Typische Ergebnisse:


4. Testläufe und Validierung

Migrations- und Integrationsläufe werden möglichst wiederholbar aufgebaut und in Testphasen überprüft.

Die Validierung kann umfassen:


5. Produktivsetzung und Stabilisierung

Bei der Produktivsetzung stehen klare Zuständigkeiten, Kommunikation und kontrollierbare Schritte im Vordergrund.

Dazu gehören je nach Projekt:


6. Dokumentation und Übergabe

Zum Abschluss werden die wesentlichen Ergebnisse dokumentiert.

Je nach Leistungsumfang gehören dazu:


Sicherheit und Berechtigung

Arbeiten an produktiven Systemen, geschützten Datenbeständen und administrativen Zugängen erfolgen ausschließlich im abgestimmten Projektumfang, mit dokumentierter Berechtigung des jeweiligen System- und Datenverantwortlichen.

Bei personenbezogenen und insbesondere Gesundheitsdaten werden Datenschutz, Zugriffsschutz, Datenminimierung, sichere Übertragungswege, Protokollierung sowie Lösch- und Rückgabepflichten frühzeitig in das Projektmodell einbezogen.

Projekt strukturiert besprechen