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KIS-, RIS- und PACS-Migration: Warum ein Export kein Migrationskonzept ist

Worauf es bei Dateninventar, Mapping, Validierung, Cutover und dokumentierten Restrisiken ankommt.

KIS-, RIS- und PACS-Migration: Warum ein Export kein Migrationskonzept ist

Ein Export ist eine Datenquelle. Eine Migration ist ein kontrollierter Prozess.

Bei der Ablösung eines KIS, RIS oder PACS reicht es nicht aus, Daten in einem technischen Format bereitzustellen. Entscheidend ist, welche Informationen tatsächlich vorhanden sind, wie sie zusammenhängen, welche Daten im Zielsystem benötigt werden und wie sich das Ergebnis fachlich prüfen lässt.

Fünf Fragen vor jeder Migration

  1. Welche Datenbestände existieren tatsächlich?
  2. Deckt ein Herstellerexport den sichtbaren und relevanten Datenbestand ab?
  3. Welche Beziehungen müssen erhalten bleiben?
  4. Was wird migriert, was archiviert und was bewusst nicht übernommen?
  5. Wie werden Vollständigkeit, Plausibilität und Ergebnis dokumentiert?

Direkte Datenanalyse schafft Klarheit

Bei komplexen oder historisch gewachsenen Systemen kann es sinnvoll sein, Datenbankstrukturen, Exporte, Dateien und Anwendungssicht miteinander zu vergleichen. So werden Unterschiede, Datenlücken, Sonderfälle und technische Abhängigkeiten früh sichtbar.

Testmigration und Validierung

Eine belastbare Migration benötigt wiederholbare Testläufe, Mapping-Regeln, Zählwertvergleiche, Differenzberichte und fachliche Stichproben.

Erst wenn die technische und fachliche Prüfung definiert ist, kann ein Cutover kontrolliert geplant werden.

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